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Heilung erfordert Arbeit

Alexandra Brand • 19. Dezember 2022

„Wenn Du verletzt wurdest, musst Du benennen und anerkennen, was Dir passiert ist.“ Bessel van der Kolk

Heilung erfordert Arbeit

 

Wenn Du verletzt wurdest, musst Du benennen und anerkennen, was Dir passiert ist.“ Bessel van der Kolk

 

Ein Schritt auf unserer Heilungsreise ist zu wissen, was passiert ist und welchen Schaden es uns zugefügt hat.

Auf welche Weise übst Du, Deinen Schmerz anzuerkennen?

Gibt es jemanden, dem Du vertraust und der zuhört?

Wie kannst Du Sicherheit finden, wenn Du benennst, wie jemand Dich verletzt hat?

Es ist nicht immer leicht, sich daran zu erinnern, dass man nicht allein ist.

 

19.12.2023

Heute morgen bin ich total traurig aufgewacht, gab es gestern und in den letzten Tagen wiederholt Situationen hier, in denen ich ganz klar gegenüber unserem Sohn sagen musste in Bezug auf seinen Vater „Das stimmt nicht! Das ist nicht wahr! Oder, „hier muss ich mich ganz klar davon distanzieren – das ist für mich nicht in Ordnung und ich muss hier ganz deutlich meine Ansicht mitteilen….“

 

Dann kommt die Erschöpfung in mein System und werde ganz still, arbeite mit meinem Mitgefühl zu mir selbst, dem Vater unseres Sohnes und unserem Sohn gegenüber. Bleib vor allen Dingen in der Herzensverbindung mir selbst gegenüber. Es ist so tief ermüdend, wenn ich in dieses Gefühl der Fassungslosigkeit des Geschehenen reinfalle, doch es muss manchmal sein, sonst würde ich meine Gefühle im Hier und Jetzt verleugnen: abgrundtiefe Traurigkeit, totale Fassungslosigkeit, Wut, Ohnmacht, Herzschmerz, Erstarrung und Erschöpfung, die sich wie Tod anfühlt …

 

Ich fühle all diese Gefühle bewusst und bleibe dabei trotzdem in meiner Selbstwirksamkeit, in meiner Klarheit, in meiner Abgrenzung, in meinem Schutz.

 

Meine innere Haltung bleibt dabei „im-sich-verletzlich-fühlen/zeigen“ trotzdem ausgerichtet an der Mittellinie, stabil, klar, innewohnend, verbunden mit meinem Körper. Wo ist mein guter Platz frage ich mich innerlich und fühle den Schmerz, der damit einhergeht in der kraftvollen Verbindung aus mir selbst heraus. Somit verliere ich mich nicht, somit fange ich nicht an auch zu projizieren, somit werde ich nicht zu einer wütenden, verbitternden Frau. Ich komme ganz darin an, dass ich genau weiß, was ich getan oder nicht getan habe bzw. aus welcher inneren Haltung heraus ich agiere und den Menschen begegne – egal was andere behaupten.

 

Ich bleibe in der Verbindung mit mir selbst und als Mutter klar in der Verbindung zu unserem Sohn und nähre und fokussiere mich darauf worum es jetzt geht in Bezug auf die Mutter/Sohn Verbindung. Die Blockade, die Lüge, der Mensch der da einwirkt steht nicht zwischen uns, sondern daneben. Hat somit auch keine Macht bzw. blockiert nicht die Herzens-Verbindung. Im Hier und Jetzt GANZ ankommen.

 

Wie so oft in solchen Momenten erhalte ich eine Nachricht von meinem Freund und Herzensmensch, mit dem ich meine CranioAusbildung absolviert habe. Wir sind gemeinsam durch den Schleudergang durch in dieser Zeit und uns verbindet seither ein dickes Herzensband. Ich fühle mich total sicher mit ihm und habe um 7.00 Uhr morgens verpennt mich über Video verbunden. Er erzählt, dass er die Beziehung mit seiner Ex-Freundin aufarbeitet und sich mit Ihr öfters momentan trifft und wie heilsam dies für beide sei. Dann schaut er mich über das Video an und sagt ganz ruhig „es ist so schade, dass Du das mit Deinem Ex-Mann mit all dem Vielen, das Du mit ihm und durch ihn erlebt hast, nicht machen kannst!“ BÄHM – ich fange augenblicklich an zu schluchzen, weil er sich in mich reinfühlen konnte als Mann und das Unlösbare, Unaussprechliche, Ungeklärte, Verwirrende, Erschütternde, Herzbrechende das in diesem Moment bei mir so aktiv war, wahrnehmen konnte. „Danke, dass Du das sagst! Das tut wirklich gut von einem Mann zu hören! Es berührt mich sehr! Gut, dass Du in Verbindung gehst mit Deiner Ex-Freundin, dass Ihr zwei das könnt und Du sie so achtest und wertschätzt.“ Und er hält einfach den Raum für mich während ich weine und atme.

 

Heute muss ich in diesem sicheren Raum das Gefühl noch einmal GANZ fühlen und reinlassen, dass ich mich nicht sicher fühlen würde, alleine mit meinem Ex-Mann in einem Raum zu sein. Es erschüttert, es schmerzt, es verwirrt, es erschöpft, es tut körperlich im Herzen so heftig weh, dass es kaum auszuhalten ist…. Aber es ist die traurige Wahrheit und die gilt es in der Tiefe anzuerkennen und durchlaufen zu lassen.

 

Und dabei bin ich ganz bei mir! Ich fühle! Hier ist keine Schuldzuweisung an Bord!!! Nein, ich bin nur mit mir verbunden. Es ist das Ergebnis aus meinen erlebten Erfahrungen der letzten 3 Jahren und insgesamt fast 18 Jahren. Ich nehme mich und dieses krasse Gefühl total ernst.

Und dann stellt sich mein System plötzlich automatisch im Reden unterbewusst es anscheinend kurz vor, alleine in einem Raum zu sein mit meinem Ex-Mann. Im Beisein von meinem Herzensfreund über Video reagiert mein Körper während des Redens mit einer aufkeimenden Panikattacke. Da ich geübt bin, dies meine tägliche Arbeit als Trauma und Körper Therapeutin mit meinen Klienten ist, weiß ich sofort, wie ich mit mir selbst arbeiten muss. Halte inne, realisiere zunächst einmal, was da gerade überhaupt aktiv ist in meinem Körper. erhalte Klarheit, dass ich mir das im Hintergrund gerade wie kurz vorgestellt hatte.

 

Ich bin traumatisiert. Und mein Körper reagiert ganz normal. Ich bin auch stark und klar.

Ich benenne und erkenne an, was mir passiert ist und heile dadurch Schritt für Schritt.

 

Während des Gespräches – in dem sicheren Raum mit meinem Herzensfreund – erlaube ich mir mich mit meiner Traurigkeit, mit dem gefühlten „erlebten Wahnsinn …“, mit den Schmerz der damit einhergeht…. Und all das Viele zu zeigen und es darf leichter werden.

 

Ich bin wirklich dankbar, dass ich dies durchfühlen durfte im sicheren Raum mit meinem Herzensfreund über Video. Mein Körper, meine Seele ist momentan durch-lässig, weil ich auf anderer beruflicher Ebene noch einmal erleben musste, dass mich jemand vor den Karren gespannt hat, dass massiven Lügen über mich erzählt wurden, dass Information zurückgehalten und manipuliert wurde. Ja, das Gefühl des „Verraten worden seins“, des „Missbraucht worden zu sein“, des „Fallengelassen worden seins“, des „wie ein Stück Scheiße behandelt worden sein“, des „abgestellt worden sein“ war wieder ganz aktiv in mir fühlbar und getriggert.

Ein Déjà-vu, den mein Körper nur zu gut kennt. Trauma sitzt im Körper. Es zeigt sich in Schüben. In meinem Fall habe ich sofort auf meinen Körper gehört, es erkannt und anerkannt, was hier alles in mir aktiv ist/wird und wieder überwältigend hochkocht und augenblicklich so gehandelt, dass ich und mein Körper sich wieder sicher fühlen können, um aus dem überwältigenden Zustand rauszukommen. Mein rotes Tuch ist hier bei für mich ein Hilfsmittel, ich wickele es um mich herum und es vermittelt mit ein Gefühl von Schutz und Wärme. Totaler Rückzug war angesagt, Entschleunigung auf allen Ebenen, Atmen und viel Liegen und Schlafen bis ich wieder ganz bei mir war. Dabei habe ich darauf geachtet, dass ich mich sicher fühle, dass ich mit der Klarheit verbunden bin und eine stabile Souveränität in mir trage, denn hierbei ging es wieder um ganz subtile verstörende Manipulation und Gaslighting Dynamiken.

 

Das „ich stehe nicht mehr zur Verfügung“ für derartige narzisstische Dynamiken durfte wieder geübt werden und vertieft. Das Kraftvolle ist, dass ich es dieses Mal schnell durchschaut habe, weil ich meinem intuitiven Gefühl geglaubt und vertraut habe, und entsprechend sofort mich schützen konnte und Handlungen für mein Wohl, meine Abgrenzung und ein freieres Weitergehen folgten.

 

Mein Wunsch zu Weihnachten ans Universum für mich …

„ich wünsche mir, dass ich mich sicher fühlen kann in der Präsenz meines Ex-Mannes. Ich bitte darum, weiterhin vertrauensvoll und mit offenen Herzen durch die Welt zu gehen. Dass Mitgefühl und Demut immer in meinem Herzen fließen dürfen und lass mich Wertschätzung und Verbundenheit in jeder Begegnung mit Menschen in mir tragen, auch wenn dies Abgrenzung und Rückzug bedeutet. Gib mir die Kraft und innere Haltung, die Verantwortung meiner Taten und deren Wirkungen ganz zu mir zu nehmen. Dass ich jeden Tag Dankbarkeit im Herzen spüren kann.“

 

Das größte Geschenk, das ich mir selbst machen kannt, ist mitfühlendes Verständnis für all meine großen Emotionen. Die Gabe der vertikalen Wut, Grenzen zu setzen und für mich selbst einzustehen. Die Erlaubnis der Ablehnung anderer Meinungen zum Wohle meiner Heilung. Die Anmut, laut für mein inneres Kind zu schreien, das man noch nie gehört hat.

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KAE SCHUCH – 40 Frauen über 40! Sich sichtbar machen…. Mich ganz zu zeigen…. …. Und dadurch wie eine Anschlussnahme an ein Feld der Neufindung, der Stabilisierung, der Klärung und Kräftigung…. … aus meiner Komfortzone treten vor die Kamera…. … ein Abschluss oder eher eine Integration dessen was war, ein zur Ruhe kommen … … am 24.8.2021 ganz bewusst das Fotoshooting Datum gewählt und mich bewusst eingeladen von da an Schritt für Schritt als 50jährige Frau in meine 2. Lebenshälfte einzutreten. „ Wenn die Zwischenräume wegfallen und die Authentizität zum Vorschein kommt, das berührt und schafft einen Raum der heilsamen Begegnungen.“ Das hat KAE in dieser Zeit bereitet, einen sicheren Raum, in dem ich mich ganz zeigen konnte und wir beide durften uns an diesem Tag in unserer Ganzheit begegnen. KAE hatte zu Anfang schon sehr schnell gemerkt, dass ich den Augenkontakt brauche, um mich fallen lassen zu können, um mich sicher zu fühlen und positionierte entsprechend die Kamera direkt neben ihrem Gesicht und bot mir somit ihre Augen an, um in Verbindung zu sein und so einen freien Zwischenraum der Begegnung zwischen uns zu anzubieten. Oh, da kam ein Schamgefühl hoch als der Zwischenraum frei war und KAEs schöne Augen auf mir ruhten, viel Lachen und Natürlichkeit kam aus mir herausgesprudelt und die Reise konnte beginnen, hatte KAE mit ihrer achtsamen Art und Weise ganz sanft mich in ihren sicheren, vertrauenswürdigen Raum eingeladen, der dann auch zu meinem sicheren Raum wurde. Es war spannend, wie es mir ging, als ich die ersten Fotos angeschaut hatte… „nee, das bin nicht ich!“ „hier stimmt was nicht…“ „ich erkenne mich auf den Fotos nicht wieder!“ Es war die viele Schminke in meinem Gesicht, denn bei einem Fotoshooting soll man ja mehr Schminken, denn am Ende wirkt es nicht übergeschminkt auf den Fotos …. Wir haben die Schminke wieder abgewischt! Für mich fühlte es sich innerlich an wie „ich brauche auch keine Maske aufzusetzen … ich bin so wie ich bin… ungeschminkt… blank… roh, pur, einfach nur sein… - so will ich mich natürlich auf den Fotos zeigen.“ „Und darum geht es bei meiner Arbeit - ich helfe den Menschen sich ungeschminkt, ohne Zwischenraum selbst zu begegnen und in den Spiegel zu schauen, mit sich selbst in Verbindung zu gehen und dabei an die eigene Ressource, die eigene Kraft, die eigene Klarheit im Weitergehen Anschluss zu nehmen.“ …und dies durfte ich bei KAE an diesem Tag mit dem Fotoshooting „40 Frauen über 40“. In dem Eingangsvideo zum Projekt sage ich, dass wahrscheinlich ab einem bestimmten Zeitpunkt die verletzliche Alexandra zum Vorschein kommen wird, die Frau, die sich bis auf die Knochen häuten musste und tief traumatisiert ist. Es gab eine Zeit, in der ich ohne eine bestimmte Mütze auf dem Kopf nicht mehr meinen Körper spüren konnte, weil alles zu viel war – das Trauma und das was alltäglich damit einherging zu groß war in diesem Moment. Diese Mütze war ein Anker, um im Hier und Jetzt zu bleiben, wie eine Schutzhaube in alldem Chaos, eine Hülle, die mich zusammenhielt, eine Grenze/Begrenzung, dass ich mich nicht auflöste. Ich bin mir ihr schlafen gegangen. In meinem tiefsten Tiefpunkt, in den 2,5 Tagen, wo ich körperlich total zusammengebrochen bin und noch nicht einmal mehr laufen konnte, war diese tannengrüne Wollmütze mein einziger Halt wenn ich alleine war. Oft habe ich mit den Händen nach ihr gegriffen, um zu spüren, ob sie denn noch da ist. Ich hatte den Wunsch auch ein tolles Foto mit der Mütze zu machen, wie als Dankeschön und Wertschätzung an sie. Wir waren im Grunde fertig mit dem Shooting: Pullibilder, Meditations-/Tanzbilder, weibliche Federbilder. Das Bild, in dem ich meine Füße anfasse, ist die letzte Position gewesen…. „…ah, wir wollten doch noch ein Bild mit der Mütze machen…!“ Ich bleibe sitzen, die Praktikantin holt die Mütze, ich setze die Mütze auf und BÄHM… in sekundenschnelle wurde ich in den traumatisierenden, erschütternden, Gefühlszustand der vorangegangenen 20 Monate hineingesogen. Es ist einfach passiert. Es war nicht geplant. KAE meinte nur „soll ich draufhalten?“ und ich konnte „Ja“ sagen, weil ich mich mit ihr sicher fühlte. KAE hat diese Fotoreihe daraus gemacht und wann immer ich die Fotos sehe, bin ich tief mit mir verbunden, mit meiner Stärke, meinem Sein, meine Authentizität, meiner Ehrlichkeit. KAE hat mir zum Schutz – das war ihr tiefstes Bedürfnis als Fotografin als sie mich so erlebte – einen naturfarbenen Tüll oben um den schwarzen Overall gebunden. Ich kann nicht in Worte fassen, was das mit mir als Frau gemacht hat. Ich habe mich in diesem Moment von KAE so beschützt und eingehüllt und gesehen gefühlt und die Qualität der ehrlichen, unterstützenden „Sisterhood“ einfach nur genossen. Es liegen keine 3 Minuten zwischen den tollen weiblichen Powerfotos und dieser Fotoreihe! Das hat KAE mit ihrem Projekt vielen wundervollen Frauen eröffnet. Und plötzlich wurde daraus ein Herzensprojekt mit Vernissage, Buch, eigener Facebook-Gruppe. Wir Frauen haben unsere ganz persönliche Heldinnenreise durch die Bilder gewürdigt, haben uns sichtbar gemacht, uns Wertschätzung gegeben. Wir alle hatten wie einen Sog zu diesem Projekt „40 Frauen über 40“ an einem bestimmten Punkt gefühlt und sind uns selbst, dem Frausein, der Gemeinschaft des Projekts näher gekommen. In der letzten Zeit höre ich oft von meinen Kunden – ob jung oder alt, Mann oder Frau – „ich bin so dankbar, dass ich bei dir hier den Raum habe mich ganz zu zeigen“, „ich kann nur bei dir so offen und ehrlich mich zeigen“, „es tut so gut den Raum zu haben, um meine Gefühle zu spüren und zu zeigen“. Eine der am häufigsten übersehenen spirituellen Praktiken ist es, sich zu trauen, absolut ehrlich in jeder Begegnung zu sein. Einige mögen sagen, andere könnten mit ihrer Ehrlichkeit nicht umgehen, aber wahre Ehrlichkeit ist keine Strategie oder irgendeine Waffe. Es ist die Bereitschaft, offen und absolut transparent mitzuteilen, wie sich jeder Moment in deinem Herzen anfühlt. Es hat nichts mit Konfrontation, Anklage oder irgendeiner Form von Schuldzuweisung zu tun. Wahre Ehrlichkeit ist die Bereitschaft, sich völlig bloßzustellen und der Welt zu erlauben, zu tun und zu sagen, was sie will, nur so wirst Du wissen, wer Du bist – jenseits aller Vorstellungen. Ich lade Euch ein, Begegnung ohne Zwischenräume und ohne Maske zu leben. Euch verletzlich zu zeigen. Es bringt Klarheit, so viel Kraft, innere Ruhe – für mich ist es ein Eintauchen in die Gnade, die Demut und das Mitgefühl – wir fühlen über die Herzen, sind verbunden, ein ehrliches Sein und Miteinander. Hier der Link zum Projekt: https://kaeschuch.de/blog/2022/04/01/das-40-ueber-40-projekt-kunstprojekt-fotografie-ausstellung-kunstbuch-bildband/ DANKE KAE!
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